22.05.2016 bis 03.10.2016

Statements für den "europäischen Weg" zur Glyptothek Etsdorf

P-Seminar Griechisch - Lehrer Bernhard Fuchs, der Spätberufenenschule St. Josef Fockenfeld - 2014/2016: Gezeigt werden vier Arbeiten im Außenbereich des Tempel Museums
 
Zur Ausstellungseröffnung laden wir herzlich ein.
Sonntag 22.Mai 2016, 11 Uhr
- Grußwort: Ismail Ertug, Mitglied des Europäischen Parlaments, Abgeordneter für die Oberpfalz und Niederbayern
- Grußwort: Barbara Lanzinger, Mitglied des deutschen Bundestages und stellvertretende Landesvorsitzende der CSU Frauen-Union


Spiegelbogenprojekt
Das Tor in Form eines Spiegelbogens erinnert an das Stadttor von Theben, welches nur betreten werden konnte, wenn das Rätsel der Sphinx gelöst wurde. Durch das Eintreten in das Spiegelbogen-Tor erhalten wir gleichzeitig eine Antwort auf die Frage der Sphinx: „Was ist Europa?“ Die Antwort sehen wir im Spiegel: Ich bin Europa und es gibt in Europa viele Europäer, welche mir alle darin gleich sind. Natürlich spielt der Spiegel deswegen auf die antike Inschrift am berühmten Apollontempel (Orakel) von Delphi an: Γνῶθι σεαυτόν (gnṓthi seautón / „Erkenne dich selbst!“): Erkenne dich selbst als Europäer! Zudem soll es aber auch Ansporn im platonischen Sinne sein: τὸ τὰ αὑτοῦ πράττειν (to ta autou prattein / das Seine tun). Nicht nur im Sinne der von ihm entworfenen Gerechtigkeit im Staat, sondern auch im Sinne meiner Leistung für den Staatenbund Europa. Jeder trägt das Seine zu Europa bei. Wolfgang Haas

Sphinxprojekt
Die Sphinx (gr. Σφίγξ «Würgerin») ist in der griechischen Mythologie die Tochter des Ungeheuers Typhon und gilt als Dämon der Zerstörung und des  Unheils. In der Legende hielt sie sich auf einem Berg nahe Theben auf und stellte den Reisenden das berühmte Rätsel „Was geht am Morgen auf vier Füßen, am Mittag auf zweien und am Abend auf dreien?“. Nur Ödipus war in der Lage die richtige Antwort (der Mensch) zu geben. Alle anderen wurden von der Sphinx erwürgt. In dem Kunstwerk stellt sie jedoch die Frage „Was ist Europa?“ Es gibt kein absolutes richtig oder falsch. Nach dem Passieren der Sphinx schreitet der Betrachter durch das Spiegelbogen – Tor, um sich der Antwort auf die Frage was Europa sei gewahr zu werden. Ruben Esra Hempel

Steinprojekt
Das nachfolgende Statement thematisiert die politische Zukunft Europas.
Die kleine Platte symbolisiert die gegenwärtige Situation in Europa. Das „EU“ in der Mitte steht für die derzeitig 26 Mitgliedsstaaten der EU, die umliegenden Kfz – Kennzeichen stehen für alle Länder, die geographisch zu Europa gehören, aber nicht Mitglieder in der EU sind. Die beiden großen Platten stellen zwei mögliche gegensätzliche Zukunftsszenarien dar. Die Platte mit dem Grundriss Europas, ohne Binnengrenzen steht für eine Vertiefung der politischen Beziehungen aller Länder. Die andere Platte, in welcher die nationalen Grenzen eingezeichnet sind steht für genau die gegenteilige Entwicklung, in der alle Länder politisch eigenständig sind.
Emmanuel Sita

Wurzelprojekt


Die Grundidee besteht darin durch die geographisch äußersten Städte Europas und der Wurzel die Frage nach den Wurzeln Europas zu stellen. Haben wir die gemeinsamen Wurzeln? Sind wir vielleicht in Europa entwurzelt (Durch den umgekehrten Baum dargestellt)? Was sind die Wurzeln?
Mit diesem Projekt soll der Blick auf der ethischen und kulturellen Übereinstimmung liegen. 
Entscheidend hierbei ist, dass diese Fragestellung nicht nur die EU betrifft, sondern alle Länder, welche geographisch zu Europa gehören. Tobias Deml, Fabian Dreyhaupt, Sylwester Sawicki, Leopold Buchmüller, Leopold Buchmüller

Mit freundlicher Unterstützung:
Wilhelm Koch
Eberhard Baron von Gemmingen-Hornberg
Marianne Futterknecht (Firma Eurotherm)
Firma Rappl Stein
Alfons Fischer (Firma Fischer Granit)
Hans-Günther Pietschmann
Bruder Markus Adelt OSFS
Jürgen Gmeiner