11.05.2020 bis 30.09.2021

EUROPA leuchtet – Fotodokumentationen

Anläßlich des Europatags der Europäischen Union am 9. Mai gestaltet das Tempel-Museum Etsdorf diese Ausstellung. Ab Montag 11.5.2020 ist die Ausstellung öffentlich zugänglich.


Mit Unterstützung von Schnitzer&

Immer wieder ein leuchtendes Zeichen für EUROPA zu setzen ist heute wichtiger denn je. Im Jahr 2016 wurde von Caro Baumann und Johannes Schele die erste EUROPA Lichtinstallation an St. Agnes in Berlin realisiert. Seit dem 9. Mai 2018 leuchtet auch am Tempel Museum Etsdorf der Schriftzug EUROPA und seit Herbst 2018 „Auf AEG“ weit über Nürnberg hinaus, initiiert von Schnitzer&. Seit mehreren Monaten wandert die Ausstellung, konzipiert von Schnitzer&, mit großformatigen Fotografien aller zehn bisherigen EUROPA Lichtinstallationen:

St. Agnes, Berlin – Foto: Ruben Dario Kleim
Komische Oper Berlin – Foto: Jens Schlüter
Jahrhunderthalle Bochum – Foto: Caro Baumann
Tempel Museum Etsdorf – Foto: Markus Rebmann
Pact Zollverein, Essen – Foto: Jochen Tack
Auf AEG, Nürnberg – Foto: Rainer Viertlböck
Kraftwerk Bille, Hamburg – Foto: Heinrich Holtgreve
Landesvertretung Baden-Württemberg, Berlin – Foto: Caro Baumann
Landschaftspark Duisburg – Foto: Sebastian Mölleken
Wirkbau Chemnitz - Foto: Walther Le Kon

Mit der EUROPA Lichtinstallation wollen die Initiatoren/innen und Paten/innen im öffentlichen Raum ein wirksames Zeichen setzen für ein geeintes und offenes Europa, das für eine freie Gesellschaft und ein friedliches Zusammenleben steht. Initiatoren und Urheber des Projekts mit dem Schriftzug aus jeweils 33 Neonröhren, die für die 33 Mitgliedsstaaten und Beitrittskandidaten Europas stehen, sind Caro Baumann und Johannes Schele vom Berliner Büro morePlatz.

Vor genau 70 Jahre, am 9. Mai 1950, hielt der damalige französische Außenminister Robert Schuman in Paris eine Rede, in der er seine Vision einer neuen Art der politischen Zusammenarbeit in Europa vorstellte. Sein Vorschlag gilt als Grundstein der heutigen Europäischen Union.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier betonte im April 2020 in seiner Fernsehansprache zur Corona-Pandemie: „Dreißig Jahre nach der Deutschen Einheit, 75 Jahre nach dem Ende des Krieges sind wir Deutsche zur Solidarität in Europa nicht nur aufgerufen – wir sind dazu verpflichtet!“ Auch Papst Franziskus mahnte in seiner diesjährigen Ostermesse, die EU dürfe nicht an den Problemen zerbrechen, die Mitgliedsstaaten müssten sich solidarisch zeigen. Die EU stehe vor einer „epochalen Herausforderung“, von der ihre eigene und die Zukunft der Welt abhänge.

www.moreplatz.com
www.schnitzerund.de